Im August 2016 hat Instagram seinen Algorithmus eingeführt, seitdem wird der Instagram Feed nicht mehr chronologisch angezeigt, sondern je nach Nutzer priorisiert.

Instagram verwendet dabei Maschinelles Lernen (Machine Learning) und trainiert den Algorithmus dabei fortlaufend um bessere Ergebnisse zu erzielen. Im Zentrum dieses Lernens nutzt Instagram verschiedene Indikatoren, um die Beiträge zu bewerten und dann personalisiert für den einzelnen Nutzer im Feed zusammenzustellen.

Wer kann Ihre Instagram Posts sehen?

Wenn Sie etwas auf Instagram posten, wird der Post voraussichtlich nur circa 10% Ihrer Follower angezeigt. Das bedeutet: Wenn Ihre Instagram Seite 10’000 Follower hat, sehen Ihren Post also zuerst einmal 1’000 Personen in ihrem Feed. Was dann passiert ist wichtig, für den weiteren Erfolg Ihrer Postings.

Nur erfolgreiche Posts werden allen gezeigt! Bekommen Sie viele Likes und Kommentare innerhalb der ersten Stunde nach Veröffentlichung, wird der Post auch den restlichen 90% Ihrer Follower angezeigt. Hat der Post aber bereits innerhalb der ersten 10% keinen Erfolg, wird er den restlichen 90% gar nicht mehr erst angezeigt.
Was Sie tun können, um Ihre Posts zu boosten, erfahren Sie im nächsten Absatz.

DIE WICHTIGSTEN FAKTOREN FÜR ORGANISCHE REICHWEITE

1. Interest
Instagram bewertet schon vorab, wie interessant ein Beitrag für den Nutzer sein wird. Instagram vergleicht dazu den Inhalt mit dem Verhalten aus der Vergangenheit.
Beispiel: Wenn ich immer Katzenbilder like, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich mehr Katzenbilder sehe.

2. Timeliness
Timeliness bedeutet etwas wie Aktualität. Instagram bevorzugt neue Postings vor älteren.

3. Relationship
Wie nahe stehen sich die Benutzer? Je öfter die Nutzer miteinander interagieren, desto wahrscheinlicher werden die Posts weit vorne angezeigt.
Beispiel: Wenn ich oft Beiträge von newcom360 like und kommentiere, aber nur jedes 20-ste von einem Influencer, werden diese bei mir im Feed weiter vorne angezeigt auch wenn der Influencer 500 x mehr Likes auf dem Bild hat.

4. Frequency
Die Frequency bezieht sich auf die Nutzungshäufigkeit von Instagram, respektive auf den letzten Aufruf der Instagram App.

Beispiel: Wenn ich die App 25 mal am Tag öffne, werden die Beiträge eher wenige Minuten alt sein. Wenn die App jedoch nur 1 mal am Tag geöffnet wird, sind Beiträge der letzten Stunden noch sehr neu für mich.

5. Following
Je mehr Personen ein Benutzer folgt, desto grösser ist die Auswahl für Instagram und desto stärker greifen die ersten 3 Faktoren.

6. Usage
Die Usage bezieht sich darauf wie lange ein Benutzer die App offen hat. Macht man eher kürzere Ausflüge bei Instagram oder scrollt minutenlang durch den Feed? Je nachdem greifen hier die ersten Faktoren mehr oder weniger. Dasselbe gilt auch für die Foto- und Videonutzung.

FOLLOWER SIND NICHT DAS GLEICHE WIE REICHWEITE

Gerade bei Interest und Relationship greifen sehr klar die Interaktionen von Instagram. Deshalb kann man sagen, dass umso mehr Likes und Kommentare von einer Person kommen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer den Post sieht.

Es ist aber wichtig zu verstehen, dass sich dies immer auf das Verhalten zwischen einzelnen Accounts bezieht und nicht auf einen Inhalt. Das heisst, wenn ein Bild jetzt 10’000 Likes hat, wird die Reichweite nicht automatisch explodieren.

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